Geschrieben von: Mitteldeutsche Zeitung Dienstag, 25. Januar 2005
Für ein erfolgreiches Volksbegehren zur Kinderbetreuung hätten 25 Prozent aller Wahlberechtigten mit „ja" stimmen müssen. Diese Marke wurde in der Region nur in Döblitz (26,6 Prozent), Domnitz (25,3), Nehlitz (25,9) und in Schwerz (30,4) übertroffen. Für Schwerz' Bürgermeisterin Beate Bunge (parteilos) keine Überraschung: „Wir haben in unserer Gemeinde reichlich Nachwuchs. Bei 560 Einwohnern besuchen 30 Kinder den Kindergarten - das ist doch beträchtlich." Zudem habe die Kommune aktiv mit dem „Bündnis für ein kinder- und jugendfreundliches Sachsen-Anhalt" zusammengearbeitet. „Wir haben auch eine rührige Elterninitiative, die unter anderem die Sanierung des Dorfspielplatzes vorangetrieben hat."