Geschrieben von: Steffen Marx Donnerstag, 19. November 2009 um 17:22
In der Gemeinderatsitzung wurde der Gemeinderat über die Zukunft des Schwerzer Steinbruchs der Mitteldeutschen Baustoff AG informiert.
Nach Auskunft von Herrn Mocek des Geschäftsführers des Steinbruches gibt es folgenden Planungsstand:
Zurzeit hat der Betrieb eine Abbaugenehmigung bis zum Jahr 2018. Der noch vorhandene, mit der heutigen Abbautechnologie noch wirtschaftlich abbaubare Materialvorrat beträgt noch 8- 9 Millionen Tonnen Gestein.
Bei der gegenwärtigen Nachfrage ist dieser in etwa 10 Jahren auch ausgeschöpft. Danach erfolgt die Renaturierung des Abbaufeldes. Der Steinbruch selbst wird dann mit Regen- und Grundwasser geflutet.
Nach der Fundamentierung und dem Verlegen der Anschlussleitungen begann am 19.11.2009 das Aufstellen der nächsten Windräder in Schwerz. Damit erreicht der Windpark Schwerz die letzte Ausbaustufe mit 7 Windrädern.
Der Tischtennisverein hat die Genehmigung und die finanziellen Mittel zum Ausbau der sanitären Anlagen in der Tischtennishalle von der Gemeinde erhalten. Die Baumaßnahmen werden im Dezember beginnen können.