Geschrieben von: Falk Prüfer Montag, 24. August 2009 um 20:05
Wenn unser Spielplatz am Sonntag zum Ziel eines gemütlichen Familienpickniks wird, dann kann man das eigentlich nur positiv sehen und es freut diejenigen, die sich seit mehreren Jahren um den Spielplatz in Schwerz bemühen.
Wenn der Spiel- dann aber auch gleich noch zum Parkplatz wird, weil es zum Ausladen der - ach so schweren - Picknikkörbe bequemer ist und dann das Auto halt einfach stehen bleibt, dann ist das sicherlich nicht mehr im Interesse derer, die diesen Ort als Platz des fröhlichen Spiels unserer Kinder ansehen.
So geschehen am Sonntag, 23.August 2009. Die Fahrer der beiden PKW waren, trotz teils eindringlicher Hinweise, nicht zu bewegen ihre Fahrzeuge am Straßenrand zu parken. Die Argumentation das es sich hier um einen Spiel- und keinen Parkplatz handelt, wurde damit abgetan das man ja kein Verbotsschild überfahren habe und das es sich um einen Spielplatz handelt würde auch nirgendwo stehen. Brauchen wir überall Schilder, um diesen Ort als Platz für Kinder und nicht als einen für Autos zu erkennen?
Das Argument das ein Kind im Spiel stolpern und gegen die Autos stossen könnte, weckte bei den Besitzern nur die Sorge ums Auto. „Da hab ICH dann ja Pech, wenn ich eine Beule im Auto habe.” Das sich das Kind dabei verletzen könnte spielte offenbar keine Rolle.
Wie ignorant und selbstsüchtig muß man eigentlich sein, wenn man es billigend in Kauf nimmt das sich unsere Kinder verletzen nur weil man zu bequem (oder sollte ich besser sagen zu FAUL) ist, 50m zu laufen und sein Auto am Strassenrand abzustellen?